„Drei Schritte zu dir“ von Rachael Lippincott, Mikki Daughtry, Tobias Iaconis – Ein Buch bei dem ich mehr als einmal tief durchatmen musste – wortwörtlich

Also wer bis jetzt noch nichts von dem Titel gehört hat, muss hinter dem Mond leben. Ständig sehe ich das Buch auf Instagram und den Trailer zu dem Kinofilm ebenfalls. Und spätestens nachdem ich diese eine Minute aus dem Film gesehen habe, war klar, dass ich mir dieses Buch kaufen muss. Denn wie wir alle wissen, sind die Bücher natürlich immer besser als der Film!
Lasst uns abtauchen in die Geschichte von Will und Stella

Klappentext:

Das Buch zum neuen Blockbuster im Sommer 2019

»Ich habe die Bedeutung von menschlicher Berührung nie verstanden…bis ich sie nicht haben konnte.«

Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.

Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.

Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?

Was passiert in dem Buch „Drei Schritte zu dir„?

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Stella lebt schon gefühlt ihr ganzes Leben im Krankenhaus. Sie hat Mukoviszidose, weshalb sich Schleim in ihrer Lunge sammelt. Ohne die Behandlungen würde sie sehr wahrscheinlich bald aufgrund ihrer eigenen Körperflüssigkeiten ertrinken. Sie kämpft unerbittlich, lässt keine Therapie aus, legt nie die Vibrationsweste zu früh ab oder vergisst ihre Medikamente. Sie muss kämpfen für ihre Familie.

Doch dann kommt Will ins Krankenhaus. Er hat keinen Bock mehr auf die ganzen Behandlungen, da er der Meinung ist, sowieso bald zu sterben. Warum soll er dann in Krankenhäusern sein, wenn er auch seine Zeit nutzen könnte?
Seine Einstellung macht Stella so sauer. Sie schließen einen Deal ab. Aber immer mit 2 Metern Abstand zwischen ihnen. Patienten mit Mukoviszidose sind tödlich füreinander, wenn sie sich gegenseitig anhusten, kann es sein, dass einer der beiden binnen weniger Tage stirbt. Stella ist stets darauf bedacht, ihre Latexhandschuhe und ihren Mundschutz zu tragen, wenn sie sich auf der Station bewegt. Will dagegen, der sogar noch ein weiteres Bakterium in sich trägt, was für Mukos quasi radioaktiv ist, vergisst oftmals seine Schutzmaßnahmen und gefährdet damit nicht nur sich.

Der Deal, den die beiden abschließen, beinhaltet, dass Will seine Behandlungen und Medikamente macht und im Gegenzug darf er Stella zeichnen.

Durch die Zeit, die die beiden miteinander verbringen, – selbst wenn sie nur skypen, damit Stella sieht, dass Will seine Medikamente nimmt – kommen sie sich emotional näher. Aber sie wissen, dass sie sich nie umarmen oder gar küssen könnten.

Was will man gegen die Liebe machen?

Der erste Satz:

„Mein Finger fährt die Zeichnung meiner Schwester nach, eine Lunge, geformt aus einem Blumenmeer.“
– Seite 9, Stella, Kapitel 1 

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Wie hat mir das Buch „Drei Schritte zu dir“ gefallen?

Ich habe das Buch zugeklappt und hatte einen dicken Kloß im Hals, weshalb ich erstmal tief durchatmen musste. Trotzdessen ich das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen habe, sind mir Will und Stella ans Herz gewachsen.

Viele werden sagen: „Schon wieder so eine Krankenhausgeschichte mit zwei zum Tode geweihten Teenagern, die sich ineinander verlieben?“ und ich sage: „Ja, verdammt!“. Mir ist bewusst, dass es neben „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ und „Bevor ich sterbe“ noch so viele andere Bücher zu diesem Thema gibt, aber ich liebe sie einfach. Beim Lesen wird mir klar, dass ich gesund bin und atmen und lieben kann. Außerdem kann ich bei solchen Bücher immer so schön mitleiden und mitfühlen!

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Will und Stella sind zwei grundverschiedene Menschen, als sie sich im Krankenhaus begegnen. Der Prozess des Verliebens geschieht so schleichend, dass es mir nicht wirklich aufgefallen ist. Genauso kenne ich es auch und konnte sofort mit den beiden mitfühlen. Es ist nicht wie in manch anderen Jugendbücher, dass noch tausendmal mit den Freundinnen abgesprochen wird, ob XY der richtige und der fürs Leben ist. Das Verlieben entwickelt sich schleichend und:  schwupps möchte man das Leben nicht ohne  den anderen verbringen.

Beide Protagonisten bringen ihre eigene Backgroundstory mit und obwohl mehr über Stellas Hintergrund gesprochen wird, gerät Will nicht aus dem Blickfeld. Ich fand es sehr ergreifend über Stellas Schwester Abby zu lesen, die auch das Bild gemalt hat, was man auf dem Cover sieht. Die beiden Eltern kommen zwar nicht oft vor, sind aber auch drei wichtige Figuren, die Will und Stella entscheidend prägen.

Ich bin so gespannt, wie dieses grandiose Buch als Film umgesetzt wurde und werde definitiv berichten. Aber bis hierher kann ich für all diejenigen, die wie ich auf Krankehausgeschichten und Jugendliebe stehen, das Buch „Drei Schritte zu dir“ empfehlen.

Vergesst bitte die Taschentücher nicht!

Liebe Grüße
Eure Lin


Informationen zu dem Buch „Drei Schritte zu dir„:

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Autoren: Rachael LippincottMikki DaughtryTobias Iaconis
Titel: Drei Schritte zu dir
Originaltitel: Five Feets Apart
Verlag: dtv Junior
ISBN: 978-3-423-76252-6
Preis: 16,95 €
Seiten: 304

2 Gedanken zu “„Drei Schritte zu dir“ von Rachael Lippincott, Mikki Daughtry, Tobias Iaconis – Ein Buch bei dem ich mehr als einmal tief durchatmen musste – wortwörtlich

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