„Das Licht am Ende“ von Claudia Giesdorf – Eine Flucht kann dich nicht vor der Vergangenheit retten 

Es ist kein Geheimnis, dass ich „Seelenschnitte“ von Claudia geliebt habe und mich so tierisch auf ihren zweiten Psychothriller gefreut habe. Auf der Lesenacht „Schmökern in Schmöckwitz“ hat sie bereits daraus vorgelesen und ich war begeistert. Von da an musste ich mich noch ein wenig gedulden, aber als „Das Licht am Ende“ endlich da war, konnte ich es nicht lange warten lassen…

Klappentext:

Helena zieht in eine leerstehende Hütte auf einer abgelegenen Lichtung. Umgeben von dichtem Wald und hohen Bergen, wagt sie einen Neuanfang. Rasch freundet sie sich mit ihren Nachbarn Anuk und Salim an. Das Leben in der selbst gewählten Isolation scheint perfekt.
Aber der Schein trügt…
Zu Beginn sind es nur Kleinigkeiten wie verschwundene Gegenstände, doch die Bedrohung nimmt stetig zu. Um herauszufinden, wer mit ihnen spielt, müssen sich die drei ihrer Vergangenheit stellen. Denn Geheimnisse verbirgt jeder von ihnen, und nur eins davon ist tödlich. Doch das Licht am Ende entlarvt alle Lügen.

 

 Was passiert in „Das Licht am Ende “?

Helena – eine junge Frau mit einer düsteren Vergangenheit – hat sich eine Hütte auf einer Lichtung gekauft. Perfekt für ihre Wünsche: Allein, abgeschieden und nicht mal auf Google Maps zu finden. Allein stimmt vielleicht doch nicht so ganz, denn neben ihrer Hütte befinden sich noch zwei weitere auf der Lichtung. Sie gehören Anuk – einer älteren Dame mit verrücktem Kleidungsstil, die Babystrampler näht und verkauft – sowie Salim und seinem Hund Earl Grey. Anfänglich ist Helena den beiden gegenüber skeptisch, da sie in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht hat, wenn sie Menschen zu nah an sich heran gelassen hat. Doch Anuk und Salim sind anders. Auch die beiden tragen ihre Päckchen mit sich und haben ihre Gründe, ihr Leben auf einer einsamen Lichtung zu verbringen.

Doch Helena wird von ihrem vergangenen Leben verfolgt, weshalb sie drastische Sicherheitsmaßnahmen treffen muss. Die Tür muss ausgetauscht werden, die Fenster müssen abgeriegelt werden und die gesamte Lichtung muss später verkabelt und überwacht werden. Der Spuk hört aber nicht auf.

Helena muss sich ihrer Vergangenheit stellen und vertraut sich Anuk und Salim an. Sie berichtet von ihren Eltern, die in einer christlichen Gemeinschaft gelebt haben, die speziell war und sie erzählt ihnen von David. David sollte ihr ursprünglich helfen, doch hat die Situation schamlos ausgenutzt…

Auf der Lichtung verschwinden Gegenstände und seltsame Dinge geschehen…

Sind die Drei noch sicher auf der Lichtung?

 

Der erste Satz:

„Man sagt, sie sei eines Nachts in den Wald gelaufen, um den Tod zu treffen.“
– Wurzeln

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Wie hat mir „Das Licht am Ende“ gefallen?

Puh, ich musste nicht nur einmal tief durchatmen. „Das Licht am Ende“ hat mich mitgenommen und Angst in mir aufkeimen lassen.

Das Cover: Ich finde das Cover genial, da allein schon diese grüne Farbe eine geheimnisvolle Aura hat und mich in ihren Bann gezogen hat. Leider, aber dafür kann die liebe Claudia ja nichts, ist es in meinen Augen irgendwie pixelig – natürlich nur ganz minimal, aber mir fällt sowas auf. Nichtsdestotrotz ist das Cover eine Augenweide und fällt auf.

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An den Schreibstil war ich durch „Seelenschnitte“ ja bereits gewöhnt und hat mich wieder umgehauen. Die Stimmung der ganzen Situationen wurden so passend rübergebracht, dass ich selbst das Gefühl hatte, in dieser Hütte zu sein. Da wir Helena auch in die Vergangenheit begleiten, möchte ich noch etwas zum Übergang sagen. Manchmal fällt es mir persönlich nämlich schwer, zu begreifen, wann wir im Jetzt und wann wir im Damals sind. Doch in diesem Fall ist die Grenze sehr deutlich gewesen. Das hat mir gut gefallen. Außerdem haben mir die Vergangenheitsteile richtig gut gefallen, da sich so die Figur „Helena“ aufgebaut hat und mir erschlossen hat. Es war interessant zu sehen, was leider sicherlich einigen Menschen tagtäglich widerfährt.

Die Geschichte und Handlung an der Lichtung war unvorhersehbar und somit in vielen Fällen überraschend. Ich habe ehrlich gesagt die ganze Zeit über mit einem ganz anderen Ende gerechnet und war fest davon überzeugt, dass ich recht habe. Die Beziehungen zu Anuk und Salim hätte ich auch nicht so intensiv erwartet, da ich von Helenas Verschlossenheit so fest entschlossen war. Grandios geschrieben!

Schlussendlich bleibe ich meiner Meinung von „Seelenschnitte“ treu: Ich bin der Überzeugung, dass Claudia Giesdorf eine Bestseller-Autorin ist und es mit Sebastian Fitzek aufnehmen kann. „Das Licht am Ende“ hat mich erneut von ihren genialen Fähigkeiten überzeugt und mich in freudiger Erwartung auf einen nächsten Psychothriller zurückgelassen!

Und hier könnt ihr euch das Buch gleich bestellen! 😉

Liebe Grüße
Eure Lin


Informationen zu dem Buch „Das Licht am Ende

 

Autorin: Claudia Giesdorf
Titel: Das Licht am Ende
Verlag: Selfpublishing
ISBN 978-3966982061v
Preis: 12,99€  für ein Taschenbuch
Seiten: 360
Erschienen am: 20. Dezember 2019

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